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Bei Kraken ist Sicherheit unsere höchste Priorität, weshalb wir in diesem Bereich viel investieren. Aber selbst die beste Sicherheit auf unserer Seite kann schwache persönliche Sicherheit nicht ausgleichen.
Nutze die folgenden Kontosicherheits-Tools und -Empfehlungen, und gib niemandem Zugang zu deinem Konto.
Erlaube niemals anderen Personen, ein Konto in deinem Namen zu erstellen oder zu verwalten. Betrüger bieten an, ein Konto für dich „einzurichten" oder zu „verwalten", um es – und deine Mittel – selbst zu kontrollieren.
Erstelle ein Passwort, das mindestens 15 Zeichen lang ist und auf keiner anderen Website verwendet wird. Unser Minimum liegt bei 12 Zeichen, aber je länger, desto sicherer. Wir empfehlen einen Passwort-Manager wie KeePassXC, um dein Passwort zu erstellen und zu speichern.
Aktiviere Anmelde-2FA mit Passkeys. Das ist die wichtigste Sicherheitsfunktion für dein Konto. Richte mehr als einen Passkey ein, damit du ein Backup hast.
Richte einen Master Key mit einem Passkey ein. Er schützt dich vor unerwünschten Passwort-Resets und dient als Backup für deine Anmelde-2FA.
Aktiviere den Global Settings Lock (GSL), um Änderungen an deinen Kontoeinstellungen und Auszahlungsadressen zu blockieren – selbst wenn jemand Zugang zu deinem Konto erhält.
Aktiviere 2FA für Auszahlungen, Trading und API-Schlüssel.
Überprüfe deine Kontoaktivität regelmäßig.
Nutze ausschließlich die offiziellen Kraken-Apps: die Kraken App, die Kraken Pro App, die Krak App und Kraken Wallet. Jede andere App, die den Namen von Kraken verwendet oder nach deinen Kraken-Anmeldedaten fragt, ist Phishing.
Wenn jemand Zugriff auf die E-Mail-Adresse erhält, die mit deinem Kraken Konto verknüpft ist, kann er damit deinen Benutzernamen anfordern, dein Passwort zurücksetzen und Auszahlungen genehmigen.
Wir empfehlen dringend, eine eigene E-Mail-Adresse einzurichten, die du nur für Kraken verwendest.
Erstelle ein Passwort nach denselben Richtlinien wie für dein Kraken Passwort.
Aktiviere die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) für dein E-Mail-Konto und verwende dabei Passkeys, sofern dein E-Mail-Anbieter diese unterstützt. Nutze keine SMS-2FA, wenn du eine andere Option hast.
Entferne deine Telefonnummer aus deinem E-Mail-Konto.
Wenn du mit Verschlüsselungstools vertraut bist, richte PGP ein, um signierte und verschlüsselte E-Mails von uns zu empfangen – sofern dein E-Mail-Anbieter dies unterstützt.
Weitere Informationen findest du unter Deine E-Mail-Adresse absichern.
Ein kompromittiertes Gerät kann alles aufzeichnen, was du darauf tippst. Dein Smartphone ist außerdem das Gerät, das die meisten für die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) nutzen – schütze es daher besonders gut.
Schütze deine Geräte mit einem starken Passcode.
Teile deine Geräte nicht mit anderen.
Installiere niemals Fernzugriffssoftware wie AnyDesk, TeamViewer oder Quick Assist, nur weil dich jemand darum gebeten hat.
Melde dich nur von deinen eigenen Geräten an. Vermeide öffentliche Computer und gemeinsam genutzte Geräte.
Nutze keine Arbeitsgeräte für private Konten. Dein Arbeitgeber kann deine Aktivitäten darauf unter Umständen überwachen und aufzeichnen.
Telefonnummern werden häufig zur Anmeldung und Kontowiederherstellung verwendet – und sind damit ein beliebtes Angriffsziel. Angreifer können Mobilfunkanbieter dazu bringen, deine Nummer auf eine SIM-Karte zu übertragen, die sie kontrollieren. Dieser Angriff wird als SIM-Swap bezeichnet. Sobald sie deine Nummer kontrollieren, können sie deine SMS-Codes empfangen und deine Konten übernehmen.
Ergreife folgende Maßnahmen:
Vermeide es nach Möglichkeit, deine Telefonnummer zum Anmelden oder für die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) zu verwenden.
Lege einen starken PIN oder Passcode für dein Mobilfunkkonto fest, damit Änderungen ohne ihn nicht möglich sind.
Beantrage bei deinem Mobilfunkanbieter eine Portierungssperre (auch Nummernsperre oder Port-out-Schutz genannt) und richte eine SIM-PIN ein, um unerlaubte Übertragungen deiner Nummer zu verhindern.
Überprüfe regelmäßig deine Online-Konten und entferne deine Telefonnummer überall dort, wo sie nicht benötigt wird.
Wenn du ein öffentliches Profil hast oder über nennenswerte Ersparnisse oder Krypto-Bestände verfügst, hol dir eine separate Telefonnummer, die du ausschließlich für die Kontosicherheit verwendest.
Über eine kompromittierte Internetverbindung können deine Anmeldedaten gestohlen oder du auf Phishing-Seiten umgeleitet werden.
Ändere das Standard-Administratorpasswort deines Heimrouters.
Deaktiviere die Fernverwaltung, sofern du sie nicht benötigst.
Schütze dein WLAN-Netzwerk mit einem Passwort. Dieses Passwort ist unabhängig vom Admin-Passwort deines Routers. Verwende WPA3- oder WPA2-Verschlüsselung, wenn dein Router dies unterstützt.
Richte ein Gastnetzwerk ein, wenn dein Router das unterstützt, und behalte dein Hauptnetzwerk für deine eigenen Geräte.
Vermeide öffentliches WLAN und nutze stattdessen deine mobilen Daten. Wenn du öffentliches WLAN nutzen musst, verwende ein seriöses, kostenpflichtiges VPN. Kostenlose VPNs können deine Daten protokollieren oder verkaufen.
Schädliche Browser-Erweiterungen und gefälschte Websites können deine Anmeldedaten und dein Kryptoguthaben stehlen.
Installiere nur die Browser-Erweiterungen, die du wirklich brauchst – und das ausschließlich aus dem offiziellen Store deines Browsers.
Hüte dich vor Wallet-Drainer-Seiten.
Kopiere und füge niemals einen Befehl in deinen Computer ein, nur weil eine Website dich dazu auffordert – etwa um „zu beweisen, dass du ein Mensch bist". Auf diese Weise wird häufig Malware installiert. Siehe Vorsicht vor Computer-Malware und Risiken von Fernzugriffssoftware.
Je mehr Menschen über deine Krypto-Bestände wissen, desto eher wirst du zum Ziel von Phishing, SIM-Swaps, Erpressung und – in seltenen Fällen – körperlichen Bedrohungen.
Veröffentliche keine Angaben zu deinen Krypto-Beständen, Guthaben oder Trading-Gewinnen in sozialen Medien – auch keine Screenshots.
Teile Wallet-Adressen nicht so, dass sie mit deinem Namen in Verbindung gebracht werden können. Das Guthaben und den Verlauf einer Wallet kann jeder auf der Blockchain einsehen.
Teile so wenig persönliche Daten wie möglich online – etwa deine Wohnadresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, deinen Arbeitgeber oder Reisepläne. Angreifer nutzen diese Angaben, um sich gegenüber deinem Mobilfunkanbieter oder E-Mail-Anbieter als dich auszugeben und Phishing-Nachrichten glaubwürdiger zu machen.
Sei misstrauisch, wenn dich jemand unvermittelt wegen Krypto kontaktiert – auch über soziale Medien, Dating-Apps oder Messenger. Weitere Infos: Schütze dich vor Betrug.