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Kraken Derivatives erlaubt das Trading mit bis zu 50-fachem Leverage. Leverage erlaubt es den Tradern, eine Position mit einem höheren Wert zu eröffnen, als sie in ihren Wallets haben – sowohl Gewinne als auch Verluste können beim Trading mit Leverage exponentiell höher ausfallen.
Unser Margining-System ist so aufgebaut, dass mit einem hohen Grad an Sicherheit jeder Kontrahent eine ausreichen Margin hinterlegt, um potenzielle Verluste aus plötzlichen Preisschwankungen zu decken. Das Gesamteigenkapital eines jeden Margin-Kontos wird laufend geschätzt und mit der Margin-Anforderung verglichen, die sich aus den offenen Positionen und offenen Orders in diesem Margin-Konto ergibt.
Die in diesem Abschnitt verlinkten Artikel erklären, wie der Portfoliowert und die Sicherheit berechnet werden, was passiert, wenn die Liquidationsschwelle erreicht wird und wie das Eigenkapital der Trader während einer Liquidation gesichert wird. Das Verfahren zum Schutz des Eigenkapitals stellt sicher, dass das Konto eines Traders niemals ins Negative rutscht.
Informationen zur Berechnung des Portfoliowerts und eine effektive Leverage-Formel findest du unter Portfoliomanagement.
Das Instant Margining System (IMS) von Kraken Derivatives verwendet zwei verschiedene Margin-Parameter, um das Kreditrisiko des Margin-Kontos zu verwalten.
Jeder Parameter ist mit einer bestimmten Margin-Anforderung pro offener Long- oder Short-Position verknüpft und löst bei Erreichen eine bestimmte Aktion aus
Margin | Details |
|---|---|
Die ANFANGSMARGIN (Initial Margin, IM) beginnt bei 2 % | Das ist die Margin, die zum Eröffnen neuer Positionen erforderlich ist. Fällt der Sicherheitswert eines Margin-Kontos unter die IM, werden alle offenen Orders, die das Risiko dieses Margin-Kontos weiter erhöhen würden, sofort abgebrochen. Bevor neue Positionen eröffnet werden können, müssen zusätzliche Mittel auf das Margin-Konto eingezahlt werden, um das Eigenkapital zurück über die IM zu bringen. Alternativ können auch bestehende Positionen geschlossen werden. Für verschiedene Kontrakte gelten unterschiedliche Margin-Anforderungen, um das Risikoprofil des jeweiligen Kontrakts abzuschwächen. |
Die MAINTENANCE-MARGIN (MM) beginnt bei 1 % | Das ist die Margin, die zur Aufrechterhaltung bestehender Positionen erforderlich ist. Wenn der Sicherheitswert eines Margin-Kontos unter die MM fällt, beginnt die Liquidation. |
Weitere Informationen zu den Anforderungen für die Anfangsmargin und die Maintenance-Margin findest du in unserem Marginplan.
Coin-M- und Multi-M-Kontrakte verwenden unterschiedliche Wallets und haben daher unterschiedliche Ansätze für Leverage und Margin. Weitere Informationen findest du hier:
Kein Margin-Konto darf ins Minus geraten. Dies wird automatisch über einen Zwangsliquidationsprozess im Instant Margining System gesteuert.
Liquidationen treten auf der Ebene des Margin-Kontos auf, wenn der Sicherheitswert deines Margin-Kontos unter die erforderliche Maintenance-Margin fällt. Anders verhält es sich bei der isolierten Margin, bei der die Liquidation auf einer granulareren Ebene erfolgt und nur die Position selbst betrifft. Bei einer Liquidation sind alle Kontrakte, die eine Cross-Margin von diesem Margin-Konto verwenden, betroffen.
Das Ganze wird durch das Verfahren zum Schutz des Eigenkapitals geregelt, welches das Konto davor schützt, ins Minus zu rutschen, indem es das Risiko automatisch kontrolliert.