Warum gilt eine Auszahlungssperre für mein Konto?

Zuletzt aktualisiert: 5. September 2026

Aus Sicherheitsgründen kann Kraken eine Auszahlungssperre auf eingezahlte Mittel oder nach bestimmten Kontoaktionen verhängen. Diese Sperren tragen zum Schutz deiner Assets bei und verhindern betrügerische Aktivitäten. Im Folgenden findest du die häufigsten Szenarien, in denen eine Auszahlungssperre gilt:

Bestimmte Sofortkäufe, wie erstmalige Debit- oder Kreditkartenkäufe oder Digital-Wallet-Käufe (Apple Pay oder Google Pay), können eine 72-stündige Auszahlungssperre auslösen. Der Betrag der Auszahlungssperre entspricht dem Betrag des Kaufs, nicht deinem gesamten Kontoguthaben. Auszahlungssperren können auch durch Einzahlungen von bestimmten Banken sowie aus Sicherheitsgründen ausgelöst werden. Zusätzliche Barkäufe, die während dieser 72-stündigen Sperrfrist getätigt wurden, werden ebenfalls für den Rest dieser 72 Stunden gesperrt.

Käufe über ACH Plaid unterliegen einer siebentägigen Auszahlungssperre. Diese Sperre gilt für alle Assets in Cash oder Kryptowährung, die dem gekauften Betrag entsprechen.

Das Trading ist davon nicht betroffen. Du kannst während der gesamten Dauer der Auszahlungssperre weiter traden.

Zur erhöhten Sicherheit lösen Debit-/Kreditkarteneinzahlungen über Apple Pay und Google Pay beim ersten Kauf mit jeder Karte oder Zahlungsmethode eine 72-stündige Auszahlungssperre aus. Wenn du deiner Apple Pay- oder Google Pay-Wallet eine neue Karte hinzufügst, löst die erste Einzahlung mit dieser neuen Karte eine neue 72-stündige Auszahlungssperre aus – auch wenn du zuvor bereits mit einer anderen Karte eingezahlt hast.

PayPal-Einzahlungen lösen bei jeder Einzahlung eine 72-stündige Auszahlungssperre aus, nicht nur bei der ersten.

ACH Plaid-Käufe haben eine Auszahlungssperre von 7 Tagen. Diese Sperre gilt für alle Assets in Cash oder Kryptowährung, die dem gekauften Betrag entsprechen. Die Auszahlungssperre gilt nicht für das Trading.

Wenn eine ACH-Einzahlung oder ein ACH-Kauf getätigt wird, gilt eine Auszahlungssperre für die in dieser Transaktion verwendeten Mittel. Während dieser Sperre entspricht der verfügbare Auszahlungsbetrag deinem gesamten Spot-Guthaben abzüglich des Anteils der Mittel, der derzeit der Auszahlungssperre unterliegt. Das bedeutet, dass dein gesamtes Guthaben in deinem Konto sichtbar bleibt, und nur der Teil, der nicht von der ACH-Auszahlungssperre betroffen ist, bis zum Auslauf der Sperrfrist für Auszahlungen verfügbar ist.

Auch außerhalb eines Erstkaufs kann bei einigen Debit-/Kreditkarten-, Digital-Wallet- (Apple Pay, Google Pay) oder PayPal-Käufen eine 72-stündige Auszahlungssperre gelten. Ob eine Sperre greift, hängt von Faktoren wie deinem Kontoverlauf und deiner Transaktionsaktivität ab – sie gilt daher nicht zwingend bei jedem Kauf.

Der gesperrte Betrag entspricht dem Kaufbetrag, nicht deinem gesamten Kontoguthaben. Weitere Fiatgeld-Käufe, die während einer aktiven Sperre getätigt werden, sind ebenfalls für die verbleibende Dauer dieser Sperre gesperrt.

Das Trading ist nicht betroffen – du kannst während der gesamten Auszahlungssperre weiterhin handeln.

Wenn du dein Passwort änderst, werden Auszahlungen an neue Auszahlungsadressen aus Sicherheitsgründen für 24 Stunden zurückgehalten. Alle Auszahlungen an aktualisierte Auszahlungsadressen innerhalb von 24 Stunden nach einer Passwortrücksetzung werden ebenfalls zurückgehalten. Adressen, die du bereits zu deinem Konto hinzugefügt hast, sind davon nicht betroffen. 

Um zu prüfen, ob auf deinem Konto eine Auszahlungssperre besteht, klicke im Auszahlungsvorgang auf das Tooltip-Symbol, um eine Übersicht deines verfügbaren Guthabens, der Finanzierungslimits und etwaiger Auszahlungssperren zu erhalten.

Du kannst auch einen Chat mit unserem Chatbot starten:

  1. 1

    Stelle sicher, dass du bei deinem Kraken Konto eingeloggt bist. 

  2. 2

    Schreibe „Ich kann nicht auszahlen.“

  3. 3

    Bitte warte einen Moment, dann zeigen wir dir, ob es Auszahlungssperren auf deinem Konto gibt.

Aus Sicherheitsgründen können Mittel aus Fiatgeld-Überweisungen, die du über die Krak App von Dritten erhältst, ebenfalls einer 72-stündigen Auszahlungssperre unterliegen.

Wenn du Aktien oder ETFs verkaufst, wird eine Auszahlungssperre in Höhe des Verkaufsbetrags auf deinem Konto eingerichtet. Aktien- und ETF-Trades werden einen Werktag nach dem Trade-Datum abgerechnet (T+1). Wochenenden und Börsenfeiertage zählen nicht, sodass ein Verkauf am Freitag erst am darauffolgenden Montag abgerechnet wird.

Bis zur Abrechnung des Verkaufs steht dieser Betrag nicht zur Auszahlung zur Verfügung. Du kannst weiterhin auszahlen, solange dein verfügbares Guthaben den reservierten Gesamtbetrag übersteigt. Jeder Verkauf erzeugt eine eigene Sperre – wenn du an einem Tag mehrfach verkaufst, addieren sich die Sperren, bis jede einzelne abgerechnet ist.